Geschichte Hardenbeck

Geschichte der Kirche

Die Grundsteinlegung dieses Gotteshauses wird im Jahre 1250 erfolgt sein. Urkundlich erwähnt ist sie anlässlich ihrer Schenkung durch die Markgrafen Johann Otto und Konrad an das Kloster Marienpforte zu Boitzenburg am 25.Dezember 1271.


Um 1634 herum wurde das Dorf Hardenbeck samt der Kirche im Rahmen der Kämpfe zwischen den Schweden und den Kaiserlichen Truppen zerstört und völlig entvölkert. Erst 1704 ließ die Witwe des Obristen Jakob Dietrich von Arnim, Euphemia von Blankenburg, die Kirche wieder aufbauen. Inschrift der Turmfahne: "AWvA", d. h. Abraham Wilhelm von Arnim, 1713-61.


Von den ehemals drei Glocken ist nur noch eine Bronzeglocke vorhanden. Im Herbst 1998 bekam das Kirchenschiff eine neue Bibereindeckung. Es mussten auch fünf neue Balken eingezogen und verschiedene Balkenköpfe erneuert werden. Der Kirchenboden bekam eine neue Dielung. Weitere Arbeiten am Turm im Herbst 1999 machten die Rekonstruktion der Turmspitze einschließlich der Laterne notwendig. Turm und Turmspitze wurden mit einem Kran herabgenommen und am 19. Januar 2000 wieder aufgesetzt. Im Jahre 2010 wurde die Holzdecke renoviert und farblich vereinheitlicht.


Die Dorfkirche von Hardenbeck mit der markanten Feldsteinmauer
Die Inneneinrichtung der Kirche wird maßgeblich von der Kanzel mit der wertvollen Kanzelkrone bestimmt. Die Farbgebung der Bänke hat im Laufe der Jahrhunderte mehrfach gewechselt. Die Fenster der Kirche sehr einfach aus blauem und klarem Glas gestaltet. Nur das Fenster rechts hinter dem Altar enthält das Wappen der Familiendynastie derer von Arnim. Links und rechts vom Altar ist ein kleines Chorgestühl vorhanden. Der Innenraum der Kirche mit Blick auf den Altar - besonders wertvoll ist die Kanzelkrone (vgl. Bild rechts). Neben elektrischer Beleuchtung existieren zwei Kronleuchter, welche - mit Kerzen bestückt - die Kirche beim Oster-, Weihnachts- und Silvestergottesdienst in ein wunderbar festliches Licht tauchen. Seien Sie herzlich willkommen zu den Gottesdiensten an den Festtagen.


Im gut heizbaren Vorraum der Kirche unterm Turm finden alle kirchlichen Veranstaltungen statt wie Christenlehre, Konfirmandenunterricht, der Frauenkreis und im Winter die Gottesdienste.


Gottesdienste finden ungefähr alle 4 Wochen im Wechsel mit anderen Gemeinden in der Samtgemeinde Boitzenburger Land statt.
Die Kanzel mit Kanzelkrone
Die Orgel von 1890, erbaut vom berühmten Brandenburger Orgelbauer Albert Hollenbach, war von Anfang der 1990er Jahre bis zum Jahr 2015 leider nicht mehr bespielbar. Deshalb hat der Ortsbeirat und Kirchenbeirat im Jahr 2009 die in der Presse vielfach beachtete Spendenaktion "Orgel in Not" ins Leben gerufen. Bitte beachten Sie den entsprechenden Hinweis unter dem Menüpunkt "Orgel in Not". Spenden für die Orgelrestaurierung sind wichtig! Seit Pfingsten 2015 ist die Orgel wieder bespielbar. Nun wird für den zweiten Bauabschnitt gesammelt. Die Orgel soll ihr ursprüngliches Aussehen wieder erhalten.




Bitte unterstützen Sie das Projekt "Orgel in Not" auch im zweiten Bauabschnitt mit Ihrer Spende  -  jede Spende zählt!




Überweisungen sind möglich an:


Begünstigter:               K.V.A. Eberswalde
Bankinstitut:                Sparkasse Uckermark
Bankleitzahl:               170  560  60
Kontonummer:             3  431  000  39
Verwendungszweck:   Orgel Hardenbeck   
                                         (bitte angeben)


Nähere Informationen zum Projekt "Orgel in Not" finden Sie unter dem folgenden Link zum Download:
Die Hollenbach-Orgel  -  seit Pfingsten 2015 wieder bespielbar!
Infos zum Projekt "Orgel in Not - rettet die Hollenbachorgel von Hardenbeck"
Kirchengeschichte zum Ausdrucken